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Red Hat Forum: Automation Culture & Agile Coaching

• 03. Februar 2020
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Red Hat Forum: Automation Culture & Agile Coaching

Ursula Simo, Head of Agile Competence Center bei twinformatics, hat am heurigen Red Hat Forum gemeinsam mit Günther Herold, Head of Cloud and Digital Transformation bei Red Hat Austria eine Session zum Thema „Automated Culture“ gehalten.

Die Paarung aus einer ausgewiesenen Expertin in Agile Coaching und einem langjährigen Profi im Bereich der Automatisierung ist lediglich auf den ersten Blick „zufällig“. Die wichtigsten Gemeinsamkeit der beiden Bereiche werden beim zweiten Hinsehen schnell augenscheinlich: Beide beginnen mit einer nachhaltigen Veränderung der Kultur und beide sind keineswegs durch die Einführung der relevanten Tools erreicht.

Bei beiden Themen ist zudem erfolgskritisch, alle an den jeweils relevanten Prozessen maßgeblich beteiligten Personen zum richtigen Zeitpunkt an Bord zu haben. Hat man die E2E Prozesse nicht sauber abgestimmt, werden DevOps und continuous deployment nicht greifen. Werden organisatorische Grenzen nicht nachhaltig abgebaut, bleiben crossfunctional Teams eine hohle Phrase. Wird Transparenz – sowohl technologisch, als auch in der Kommunikation – nicht forciert, bleiben Erfolge aus.

Automation Transparency

Setzt man die technologische Basis der Automatisierung sauber und für alle Beteiligten – auch oder gerade für diejenigen, die an der Entwicklung nicht oder nur rudimentär beteiligt waren - transparent nachvollziehbar auf, so wird die Kollaboration so einfach wie die in Confluence. Alle können beitragen, alles ist track- und versionisierbar, alles ist sichtbar und für Menschen, nicht nur Maschinen lesbar. Wissenstransfer ist somit kein Bottleneck mehr, wenn das (Öko-)System auch ohne profunde Kenntnisse der zugrundeliegenden Programmiersprache, ohne Infrastrukturwissen oder ohne der Vergangenheit verständlich und verwendbar ist.

Diskrepanzen zwischen Test- und Produktivsystemen können schneller ausgeräumt, Storage-, Network- und Security Ecosystems können jederzeit wiederverwendet werden, in einigen Fällen sogar ohne das zugrundeliegende Know How bis ins kleinste Detail beherrschen zu müssen.

Nicht nur, aber speziell in der InsurTec sind zudem lückenloses Logging und Audits unausweichlich. Security und Compliance werden nicht nur groß geschrieben, sondern sind systemimmanente Grundeigenschaften. Risiken, die aus Intransparenz oder gar mangelndem Knowledge Transfer resultieren, sind untragbar.

Orchestration that collaborates

Jedes Unternehmen hat bereits ein gewisses Set aus verschiedenen Tools im Einsatz, bevor es zu einer Veränderung kommt, sei es die Agile Transition oder eben die Automatisierung. Es wäre schlichtweg töricht, die vorhandenen Assets zu verbannen, schließlich wurden sie in der Regel aus guten Gründen designt und eingeführt.

Um die über die Zeit aufgebaute Expertise nicht zu verlieren, gehören sie vielmehr behutsam in die kulturellen Veränderungen eingebunden und stabil gehalten, bis die ablösenden Technologien schließlich übernehmen und die Legacy Tools sukzessive zurückgebaut werden können.

Fazit

  • Nutze den verteilten Teamansatz um das Wissen aus verschiedenen Unternehmensparten zu konservieren.
  • Denke in cross team und cross platform Gedanken, um alle Möglichkeiten für neue Technologien, Systeme und Organisationen offen zu halten und stets adaptierbar zu bleiben.
  • Behalte alles generisch und für Menschen verständlich lesbar.
  • Mache jede Umgebungsbeschreibung verständlich und ihren momentanen Status klar.
  • Nutze klare Engineering-Techniken für Änderungs- und Versionierungskontrolle
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